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Allrad-Zugwagen: Die besten Gespannfahrzeuge

Allrad-Zugwagen Die besten Gespannfahrzeuge

CMT 1950

Pkw, Kombi, Van, SUV, Pick-up und Geländewagen – Allrad zuschaltbar oder permanent: die große bunte Welt des Allradantriebs stellt CARAVANING, genau zugeschnitten für Gespannfahrer, vor.

Die besten Gespannfahrzeuge

Spezielle Techniken sind gefordert, spezielle Talente werden erwartet, wenn von Allradautos die Rede ist. Auch CaravanerInnen sprechen gern darüber – denn vier angetriebene Räder ziehen das Gespann besser über nasse Pisten, Wiesen, Geröll und Schnee. Mehr noch: Die bessere Traktion der Allradfraktion verspricht auch höhere Anhängelasten als ein vergleichbarer Zugwagen mit Zweiradantrieb und eröffnet CaravanerInnen so ganz neue Chancen bei der Größenwahl des Wohnwagens. Zwei kaufentscheidende Argumente also pro Allrad. Unter mehr als 200 Zugwagentypen – davon allein über 90 Pkw- und Kombimodellen können die Käufer in diesem Frühjahr wählen.

Allradantrieb zuschaltbar oder permanent? Zwei Wege führen an das gleiche Ziel: besserer Grip und Vortrieb, präzisere Spurführung. War der Traktionsverbesserer vormals fast ausschließlich der Spezies Geländewagen vorbehalten, so steht er heute ebenso beim Pkw wie bei den höhergebauten "Crossover"-Typen zum Geländewagen, den Sport-Utility-Vehicles (SUV), ganz hoch im Kurs. Immer öfter ist die Allradtechnik auch am Zugwagen eine gefragte Alternative zum Zweiradantrieb, weil Nässe, Schnee, Matsch, Geröll oder feuchte Campingplatzwiesen dessen Vortrieb leicht einmal stocken lassen. Und das aus einfachem Grund: Ungenutzt bleibt nämlich das auf der nicht angetriebenen Achse lastende Karosseriegewicht, das vom 4x4-Auto mit für den Antrieb genutzt wird und so bis zu 50 Prozent höhere Traktion ermöglicht. Der 4x2-Antrieb kann durch dieses Defizit bergan auch schneller die Kupplungsbeläge "verheizen". Und selbst auf griffiger Straße wird ein Frontantriebs-Zugwagen vom Ballast der Stütz- und Anhängelast stärker am Vortrieb gehindert, ebenso am Aufbau höherer Seitenkraft in einer Kurve.

Auch hier greift der Allradler erfolgreich ein – allerdings doch nicht jeder, denn zuschaltbar verspannt er tüchtig den Antriebsstrang, weil das Verteilergetriebe kein drehzahlausgleichendes Längsdifferenzial hat. Erst wenn die Fuhre zu rutschen droht, kann zugeschaltet werden, entweder per Hebel oder durch Tastendruck. Für eine verbesserte Fahrdynamik auf griffiger Straße taugt dieser 4x4-Antrieb nicht. Die Zukunft gehört deshalb wohl dem permanenten Allradantrieb. Autohersteller Subaru war dessen Wegbereiter beim Pkw. Permanent und permanent ist aber keineswegs ein und dasselbe.

Bei "starrem" Durchtrieb über ein Längsdifferenzial ist zumindest an einer Achse ein selbstsperrendes Querdifferenzial ratsam, weil sonst alle Motorleistung zu einem rutschenden Rad fließt. Der "variable" Durchtrieb – meist über Flüssigkeitskupplung (Visco-/Lamellenkupplung) – verhindert solche Pannen. Denn hier wird die Kraft erst dann zur zweiten Achse geleitet, wenn der Radschlupf an der standardmäßig angetriebenen zu groß wird. Eine zusätzliche Achssperre – mechanisch oder durch Bremseingriff – kann dennoch sinnvoll sein.

Audi, BMW, Jaguar und Subaru

Hersteller: Audi
Modell: A3 1.8 T Quattro
Preis: ab 24250 EUR
Höchstgeschwindigkeit: 211 km/h
Zul. Gesamtzuggewicht: 1835 kg
Hubraum: 1781 ccm
Anhängelast: 1500 kg
KW: 110 mm
PS: 150 mm

Hersteller: BMW
Modell: 325 xi/Touring
Preis: ab 33000 EUR
Höchstgeschwindigkeit: 243 km/h
Zul. Gesamtzuggewicht: 2110 kg
Hubraum: 2494 ccm
Anhängelast: 1700 kg
KW: 141 mm
PS: 192 mm

Hersteller: Jaguar
Modell: X-Type V6 3.0
Preis: ab 35500 EUR
Höchstgeschwindigkeit: 232 km/h
Zul. Gesamtzuggewicht: 2170 kg
Hubraum: 2968 ccm
Anhängelast: 1500 kg
KW: 169 mm
PS: 231 mm

Hersteller: Subaru
Modell: Legacy 2.0/Kombi
Preis: ab 22840 EUR
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Hubraum: 1994 ccm
KW: 92 mm
PS: 125 mm

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